Seit 70 Jahren: „Frauen Union soziales Gewissen der CSU“

Neuwahl: Ruhstorfer Ortsverband bestätigt bewährtes Führungsteam – Volltreffer: Vielfältiges Aktions-Programm – Senioren-Arbeit erläutert

„Lohngerechtigkeit für gleichgelagerte Frauen– gegenüber Männerberufen, Mütterrente für alle Mütter, sichere Frauenjobs trotz fortschreitender Digitalisierung der Arbeitswelt, Schaffung von Heim-Arbeitsplätzen zur Optimierung von Familien-, Erziehungs- und Haushaltsverpflichtungen: Mit ihren Kern-Themen bildet die bayerische Frauen-Union mittlerweile bereits seit 70 Jahren das soziale Gewissen der Christlich Sozialen Union beim breitgefächerten Aufgabenspektrum des keineswegs schwächeren, sondern in vielen Lebenslagen oft stärkeren Geschlechts“, rückte FU-Ortsvorsitzende Roswitha Nöbauer den „wirklichen Stand der Dinge“ zurecht.
Dass ein „klares Bekenntnis pro gleichberechtigter Stellung der Frau mit deren ganz speziellem Leistungsspektrum“ auch von der Ruhstorfer Frauen Union „hundertprozentig“ mitgetragen wird, dokumentierte die turnusmäßig fällige Neuwahl des gesamten Vorstandsgremiums. Für zwei weitere Jahre wurden dabei nämlich Kreis- und Markträtin Roswitha Nöbauer (Vorsitzende), Ex-Markträtin Maria Hatz (Stellvertreterin), Schatzmeisterin Wiltrud Mora (Neuhaus am Inn) sowie Schriftführerin Ursel Kochanowski ebenso für weitere zwei Jahre in ihren Führungsämtern bestätigt wie die Kassenrevisorinnen Diana Schafhauser (Tettenweis) und Renate Hallhuber.
Tatkräftig unterstützt wird die Ruhstorfer FU-Spitze von den Beirätinnen Erna Gellrich (langjährige Caritas-Ortsvorsitzende), Margit Herfellner (Piesting), Hildegard Marks, Bärbel Schafhauser (Schmidham) sowie Lehrerin Susanne Baumgartner (Frimhöring). Zu Kreis-Delegierten wurden gleichfalls per geheimer Wahl Roswitha Nöbauer, Wiltrud Mora sowie Bärbel Schafhauser berufen (Ersatz Margit Herfellner, Ursel Kochanowski und Hildegard Marks).
„Von regelmäßigen Stammtisch-Treffs in Ruhstorfer Cafes und Restaurants über Gärtnerei- und Ausstellungsbesichtigungen wie der Aldersbacher Landesschau Bier in Bayern bis zu Landtagsfahrt mit MdL Walter Taubeneder: Die Ruhstorfer Frauen Union zeigt bei größtenteils recht gut frequentierten Gesellschafts-, Kultur-, Natur- und Politevents publikumswirksam Flagge“, ließ Roswitha Nöbauer rund zwei Dutzend Veranstaltungs-Aktivitäten detailliert Revue passieren.
„Im Vorjahr Kroatien als derzeit ärmster EU-Nachbarstaat mit massiver (Jugend-)Arbeitslosigkeit und gravierendem Währungsverfall, heuer das EU-Mitbegründungs- und Demokratie-Musterland mit der jüngsten Wahl-Absage gegen Extrem-Nationalisten und –Rassisten: Während einer sechstätigen Informations- und Kulturtour nimmt der Ruhstorfer FU- gemeinsam mit dem CSU-Ortsverband vom 20. bis 25. Juni diesmal Holland von seiner schönsten Küstenseite zwischen Amster- und Rotterdam genauer unter die Lupe“, betrachtete die Markträtin das diesjährige Reiseziel als „polit-touristischen Volltreffer“ (Anmeldungen für Restplätze Tel. 08531/32631).
Ein „ehrendes Gedenken“ bewahrte bei der Jahres-Hauptversammlung im Hotel Mathäser Roswitha Nöbauer FU-Gründungsmitglied Ella Ley (Eholfing). „Jubiläums“-Urkunden für treue FU-Zugehörigkeit konnten neben der Ortsvorsitzenden auch Martha Baumgartner (Frimhöring), Wiltrud Mora und Susanne Baumgartner (alle 30 Jahre) auch Maria Hatz (20) sowie Romana Bauernfeind (10 Jahre) in Empfang nehmen.
Besonders die hiesigen Frauen rief Roswitha Nöbauer dazu auf, sich aktiv am Ruhstorfer Städtebau-Förderprogramm mit konkreten Vorschlägen zur öffentlichen „Ideen-Werkstatt“ für das Ruhstorfer „Mathäser-Eck“ vom 17. bis 19. Mai zu beteiligen. Der Besuch einer „filmischen Opern-Aufführung des Rosenkavaliers“ von Richard Strauß aus der New Yorker „Metropolitan-Opera“ stehe am 13. Mai auf dem Programm, während der „Landkreis-Volksmusiktag“ am Sonntag, 8. Oktober, in hiesigen Gaststätten mit verschiedenen Gruppen-Auftritten stattfinde.
„Viele helfende FU-Hände, hunderte Besucher auch von Nachbar-Gemeinden, familienfreundliche Preise, Super-Programm: Der diesjährige Jubiläums-Kleinkinderfasching in der restlos ausgebuchten Sulzbacher Mehrzweckhalle stellte besucher- und stimmungsmäßig alles Bisherige weit in den Schatten“, umriss Susanne Baumgartner - vor 25 Jahren „Gründungs-Initiatorin“ - ein „regelrechtes Erfolgs-Modell so ganz nach dem Geschmack der Mini-Maschkera von Klein-, Vor- und Grundschulkindern“.
„Ausweitung des Unterhalts-Vorschusses auf alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr ohne zeitliche Begrenzung plus ein Entgelt-Transparenzgesetz für mehr Lohn- und Gehaltsgleichheit“: Mit diesen „beiden erfolgreich durchgeboxten Gesetzen trotz harter Widerstände im Parlamentsverfahren“ veranschaulichte Roswitha Nöbauer den „zielstrebigen FU-Kampf auf höchster Polit-Bühne“. Direkt vor Ort forderte die Markt- und Kreisrätin nicht nur eine ideelle, sondern speziell auch finanzielle Wertschätzung der Frauen für dieselben wertvollen Arbeitsleistungen wie von Männern.
„Regelmäßig in alle Marktteile hinsehen und vor allem auch mit den vier Senioren-Clubs das Gespräch suchen, wo betagtere Mitglieder bei kleinen wie größeren Dingen der Schuh drückt“: Unter diese Prämisse stellte Marktrat Dr. Karl-Benedikt von Moreau seine Tätigkeit als Ruhstorfer Senioren-Beauftragter zusammen mit Dr. Josef Stempfl beispielsweise auch mittels einer durchgeführten Fragebogen-Aktion. Selbst Fach- und Notarzt, maß Dr. Karl-Benedikt von Moreau speziell „praktizierter Barriere-Freiheit“ wie neuerdings der Bücherei-Verlagerung ins Erdgeschoss des alten Volksschulgebäudes (bisher „Kleine Galerie“) eine wichtige Bedeutung zu.
Ein zwischenzeitlich aufgelegter „Senioren-Wegweiser mit Notfall-Tafeln und –Mappen“ erläutere nicht nur der älteren Generation „kurz und bündig viele täglich wichtige Dinge des Lebens“. Ausdrücklich verwies der Kleeberger Marktrat auch auf regelmäßige „Senioren-Sprechstunden“. Schließlich sollten „betagtere Mitbürger ebenso keine Scheu haben, bei Notsituationen Hilfe zu verlangen wie Hilfswillige Mut zeigen, Hilfsbedürftige zu unterstützen“, zitierte Dr. Karl-Benedikt von Moreau das „partnerschaftliche Grundprinzip einer effektiven Seniorenarbeit“. – nö

Für langjähriges FU-Engagement ließ Ortsvorsitzende Roswitha Nöbauer (l.) symbolisch für Susanne Baumgartner (ab 2.v.r.), Maria Hatz, Wiltrud Mora „Rosen“ sprechen, ebenso für das wieder gewählte Vorstandsteam. – Fotos: Nöbauer

Aus der „Seniorenarbeit“ berichtete Marktrat Dr. Karl-Benedikt von Moreau den FU-Damen, an der Spitze Markt- und Kreisrätin Roswitha Nöbauer.